Abrüstung


Seit meinem Eintritt in den Deutschen Bundestag, und insbesondere als Vorsitzende des Unterausschusses Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung, setze ich mich für Abrüstung und Rüstungskontrolle ein.

Konventionelle Rüstungskontrolle in Europa wiederbeleben – Die Erfolge bei Landminen und Streumunition fortsetzen!

Der KSE-Vertrag in Europa muss wieder in Kraft gesetzt werden und Verhandlungen für einen neuen Vertrag beginnen. Der Georgien-Krieg hat gezeigt, dass ein konventioneller Rüstungskontrollvertrag für Europa von zentraler sicherheitspolitischer Bedeutung ist. Ich unterstütze die Vermittlungsversuche Frank-Walter Steinmeiers, der als Außenminister Russland und die NATO mehrfach zu Gesprächen eingeladen hatte.

Das Verbot von Anti-Personen-Minen (Ottawa, 1997) und von Streumunition (Oslo, 2008) ist ein großer Erfolg für die konventionelle Rüstungskontrolle. Insbesondere das Engagement der Nichtregierungsorganisationen möchte ich hervorheben, da diese beiden Abkommen ohne ihren Druck nicht zustande gekommen wären.

Deutschland hat aktiv an den Verhandlungen teilgenommen, beide Verträge schnell ratifiziert, die Konvention von Oslo im Mai dieses Jahres. Immer noch haben wichtige Staaten, wie die Vereinigten Staaten, Russland und China, die Konventionen nicht unterzeichnet. Ich setze mich für die Universalisierung der Verbote von Anti-Personen-Minen und Streumunition ein.

Nukleare Abrüstung voranbringen!

Momentan sind die Chancen für nukleare Abrüstung gut. Der Präsident der Vereinigten Staaten, Barack Obama, hat einen grundlegenden Wandel in der US-Außenpolitik eingeleitet. Dadurch verbessern sich auch die Handlungsmöglichkeiten der internationalen Staatengemeinschaft.

Als Ko-Präsidentin des Parlamentariernetzwerkes für nukleare Nichtverbreitung und Abrüstung unterstütze ich die Vernetzung von Abgeordneten, damit sich die Parlamente aktiv in die Diskussion über Abrüstung einmischen. Seit mehreren Jahren bin ich am Artikel VI-Forum beteiligt, auf dem jährlich Abrüstungsexpertinnen und -experten aus Politik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft über Umsetzungsmöglichkeiten der Abrüstungsverpflichtung aus dem Atomwaffensperrvertrag diskutieren.

Ich habe mich der internationalen Kampagne “Global Zero” angeschlossen, weil sie mehr öffentlichen Druck für atomare Abrüstung erzeugen kann.

Weiterführende Informationen:

Vermerk zu 20 Jahre Nunn-Lugar Cooperative Threat Reduction Program, Jan. 2013

Bericht der Global Zero NATO-Russland-Kommission, Feb. 2012

Parlamentarische Erklärung für einen atomwaffenfreien Nahen Osten, 23.1.2012

Website der NGO Control Arms, Parlamentarische Erklärung zum Internationalen Waffenhandelsvertrag (englisch)

Website der NGO Facing Finance, Investitionsverbot in Streumunition



Zum Export von 62 Leopard und 24 Panzerhaubitzen nach Katar erklärt die stellvertretende außenpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Uta Zapf:

Anfang April hat die Bundesregierung in der Generalversammlung dem Abschluss eines internationalen Waffenhandelsvertrages (Arms Trade Treaty – ATT) zugestimmt, und genehmigt nun im Widerspruch zu den eigenen Rüstungsexportregelungen und dem frisch beschlossenen Waffenhandelsvertag den Export von 62 Kampfpanzern und 24 Panzerhaubitzen in die krisengeschüttelte Region.


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Es ist mir schleierhaft, warum wir zu nachtschlafender Zeit einen solchen Antrag behandeln sollen. Inhaltlich bringt der Antrag eigentlich nichts Neues. Schon 2010 hat dieser Bundestag überfraktionell weitreichende Beschlüsse gefasst. Und fast alle Forderungen, die die Grünen hier erheben, standen in diesem gemeinsamen Antrag von CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen.


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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 6.4.2011 hat sich der Unterausschuss Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung mit dem Thema Uranmunition befasst. Nicht zum ersten Mal.


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    21.5.: Drohnenminister muss sich erklären

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      Jung: weg. Zu Guttenberg: weg. Jetzt strauchelt auch Merkels dritter Verteidigungsminister. Denn Thomas de Maizière hat viel Geld versenkt: Weit über eine halbe Milliarde Euro sind schon weg. So viel hat die erste Aufklärungsdrohne "Euro-Hawk" gekostet, die nicht fliegen darf, weil sie mit anderen Flugzeugen zusammenstoßen könnte. Und es könnte noch teurer werden: Denn vier weitere sollen dazu kommen. Und noch mal vier ähnliche "Global-Hawk-Drohnen" als deutscher Beitrag für ein NATO-Aufklärungssystem – ein finanzielles Desaster.
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