Arbeitsmarktpolitik


Die Bundesregierung hat am 25. Mai 2011 einen Gesetzentwurf beschlossen, mit dem die Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik “reformiert” werden sollen. Arbeitsministerin von der Leyen hat das Vorhaben damit begründet, die Wirkung der Instrumente verbessern zu wollen. Faktisch werden aber viele Ansprüche und Leistungen für Arbeitslose massiv reduziert.

Die Folge: es droht eine Spaltung des Arbeitsmarktes.

Fast die Hälfte aller Arbeitslosen in Deutschland erhalten ALG II seit dessen Einführung 2005, 1,1 Millionen Menschen seit mehr als zwei Jahren. Wenn die Bundesregierung jetzt die Mittel für die Eingliederungsmaßnahmen kürzt, verschärft sie die Situation.

Die Arbeitsmarktpolitik muss so ausgerichtet werden, dass möglichst viele Menschen in Beschäftigung bleiben oder neu einsteigen können, denn Arbeit bedeutet Sicherung des Lebensunterhaltes und Teilnahme am sozialen Leben. Schon jetzt zeichnet sich ein großer Fachkräftemangel ab. Qualifizierung und Ausbildung von Fachkräften sind das A und O der Arbeitsmarktpolitik. Und gerade bei sinkender Arbeitslosigkeit besteht die Chance, auch jene in Arbeit und Beschäftigung zu bringen, die bislang am Rand standen.

Die Vorschläge von Arbeitsministerin von der Leyen hingegen sind nicht sachlich gerechtfertigt, sondern setzen lediglich Sparvorgaben um. Das hat vor Ort gravierende Folgen: dort erfolgreiche Strukturen im Bereich von Weiterbildung und Qualifizierung werden zerstört. Vor allem junge Menschen, aber auch ältere Arbeitssuchende werden so ihrer Chancen beraubt.


Links:

- Kompaktinfo: Missbrauch Werkverträge, 7.2.2012

- Kompaktinfo Arbeitsmarkt, 5.7.2011

- Übersicht Kürzungen/Bewertung Gesetzentwurf der Bundesregierung (Kramme/Mast), 25.5.2011

- PM “Arbeitsmarktinstrumente müssen Problemvielfalt abbilden”, 24.5.2011

- SPD-Konzept: Fairness auf dem Arbeitsmarkt, 15.3.2010



Flugblatt: SPD fordert einen Richtungswechsel

Veröffentlich am 16. Mai 2012

Europa braucht einen Pakt für Wachstum und Beschäftigung


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Wir fordern einen europäischen Wachstums- und Beschäftigungspakt


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Flugblatt: 1. Mai 2012

Veröffentlich am 25. April 2012

Gute Arbeit und gerechte Löhne


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Gute Arbeit und faire Löhne


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INTERAKTIV

  • Flugblatt vom 16.5.2012: SPD fordert einen Richtungswechsel

    “Zeig dein Bein für Minenopfer” – Internationaler Tag zur Aufklärung über die Minengefahr, 4. April 2012

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      Auch Uta Zapf ist dabei und zeigt ihr Bein für Minenopfer anläßlich des Internationalen Tages zur Aufklärung über die Minengefahr am 4. April 2012.
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    Bericht der Global Zero Nato-Russland-Kommission

    Erster Schritt für gesetzliche Quote

    • Gleichberechtigung
      Mit der "Berliner Erklärung" ist eine überparteiliche Initiative an den Start gegangen, deren Ziel es ist, mit einer gesetzlichen Frauenquote von 30 Prozent mehr Geschlechtergerechtigkeit in Leitungspositionen von Unternehmen zu erreichen. In den Führungsetagen der deutschen Wirtschaft sind Frauen noch immer eher die Ausnahme. "Freiwillige Vereinbarungen helfen da nicht weiter", so Uta Zapf.
      Zum Unterzeichnen und für weitere Informationen folgen Sie bitte dem Link auf die
      Website der "Berliner Erklärung".

    Europäische Charta für eine engagierte Sozialdemokratie

    • Europa
      Junge Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten wollen mit einer "Europäischen Charta" die Europäisierung der Parteien und der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE) vorantreiben, indem sie gemeinsam für die Verwirklichung einer politischen Union kämpfen, das soziale Europa gestalten und eine europäische Öffentlichkeit ermöglichen.
      Uta Zapf unterstützt diese Initiative und ruft alle Unterstützerinnen und Unterstützer auf, die Charta ebenfalls zu unterzeichnen.
      Hier gelangen Sie direkt zur Charta.