Türkei: Eskalation im Kurdenkonflikt

Veröffentlicht am 13. August 2012

Zur Situation in der Türkei, erklärt die stellvertretende außenpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Uta Zapf:

Nach der Entführung eines kurdisch stämmigen CHP-Abgeordneten droht eine Eskalation der Gewalt.

Seit Monaten steigen die Spannungen zwischen den kurdischen Minderheiten und dem Staat und die verbotene PKK zündelt mit immer neuen Attentaten, auf die die türkische Regierung und das Militär mit zunehmender Gewalt antworten.

Angesichts der angespannten Lage in der Region droht der Kurdenkonflikt ein Flächenbrand zu werden, wenn auch syrische Kurden die PKK unterstützen.

Unverständlich bleibt, warum ausgerechnet Hüseyin Aygün, der sich seit Jahren für eine friedliche Lösung des Kurdenkonfliktes einsetzt, von den PKK-Rebellen entführt wurde.

Wir fordern die sofortige Freilassung des CHP-Abgeordneten und die Vermeidung einer weiteren Eskalation der Gewalt.


Pressemitteilung auf der Website der SPD-Bundestagsfraktion lesen

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