Außenpolitik


Verantwortungsvolle Außenpolitik beginnt mit der Vermeidung von Konflikten und der vorausschauenden Bearbeitung von Konfliktursachen. Für mich muss Außenpolitik immer auch Friedenspolitik sein.

Abrüstung und Rüstungskontrolle sind zentrale Themen für den globalen, regionalen und lokalen Frieden. Daneben konzentriere ich mich in meiner parlamentarischen Arbeitbesonders auf Belarus sowie Südosteuropa, die Türkei und Afghanistan.

In Europa hat der Vertrag über Konventionelle Streitkräfte in Europa (KSE-Vertrag) zur Verhinderung von Konflikten nach dem Ende des Kalten Krieges beigetragen. Er hat gezeigt, dass Abrüstung der Verhinderung von Konflikten und dem Frieden dient. Heute müssen wir darüber nachdenken, wie wir die konventionelle Rüstungskontrolle in Europa fortsetzen.

Weltweit wichtig ist das Verbot von Antipersonenminen und Streumunition, das in der Ottawa-Konvention und der Oslo-Konvention vertraglich festgeschrieben ist. Wir setzen uns für die Universalisierung der beiden Konventionen und damit für das weltweite Verbot diese grausamen Waffen ein und fordern, dass die Bundesregierung sich weiterhin dafür einsetzen wird. Vor Ort müssen nach Kriegssituationen gefährliche Überbleibsel wie Landminen und Streumunition geräumt werden. Um diese Gefahren für die Zivilbevölkerung zu vermeiden, hat die SPD-Fraktion die Konventionen zum Verbot von Landminen und Streumunition unterstützt und setzt sich nun für die konsequente Umsetzung ein.

Eine zentrale Herausforderung bleibt immer noch die globale atomare Überrüstung. Deshalb setzt sich die SPD-Fraktion ein für den Abzug der letzten amerikanischen Atomwaffen aus Europa und unterstützt das Ziel “Global Zero”, die vollständige Abschaffung von Atomwaffen, und die Verhinderung der Entstehung neuer Atomwaffenstaaten.

Diese Initiativen stehen unter dem Leitgedanken der Prävention. Wer heute vorausschauend plant, kann die Konflikte von morgen verhindern oder besser bearbeiten. Notwendig ist eine umfassende Außen- und Sicherheitspolitik, die Entwicklungszusammenarbeit, Menschenrechtspolitik, Unterstützung beim Aufbau von rechtsstaatlichen Strukturen und Wirtschafts- und Bildungspolitik mit einschließt.

Aktuell beschäftigen uns Themen wie die demokratischen Bewegungen in Nordafrika und im arabischen Raum. Dort müssen wir die Gesellschaften und die Menschen beim Aufbau von demokratischen Strukturen unterstützen. Das gilt für Ägypten, Tunesien und Libyen, aber auch für Länder wie den Jemen und Syrien. Insgesamt ist die Region instabil. Notwendig sind die wirtschaftliche Stabilisierung, also die Unterstützung bei Bildung und der Schaffung von Arbeitsplätzen, aber auch Rechtsstaatlichkeit und die Öffnung unserer Märkte für Produkte aus der Region. Um im Nahen und Mittleren Osten zu einer tragfähigen Stabilität zu gelangen, muss der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern gelöst werden und es müssen die Sicherheitsinteressen aller Seiten berücksichtigt werden.


Weiterführende Informationen:

- Antrag Streumunition “Investitionen in Antipersonenminen und Streumunition gesetzlich verbieten und die steuerliche Förderung beenden”, Drucksache 17/7339, 18.10.2011

- Große Anfrage (SPD) “Deutsche nukleare Abrüstungspolitik weiterentwickeln – Deutschlands Rolle in der Nichtverbreitung stärken und weiterentwickeln”, Drucksache 17/7226 (Antwort wird im Februar 2012 erwartet), 28.9.2011

- Kleine Anfrage (SPD) “Maßnahmen zur Stärkung der Non-Proliferation und nuklearen Exportkontrolle”, Drucksache 17/6224, 14.6.2011

- Entschließungsantrag (SPD) “zu der vereinbarten Debatte zum neuen Strategischen Konzept der NATO”, Drucksache 17/3677, 10.11.2010

- Antrag zur Überprüfungskonferenz des Nichtverbreitungsvertrages 2010 “Deutschland muss deutliche Zeichen für eine Welt frei von Atomwaffen setzen” (Antrag der SPD, CDU/CSU, FDP, Bündnis 90/Die Grünen), Drucksache 17/1159, 24.3.2010

- deutsche Webseite des Parlamentarischen Netzwerks für nukleare Abrüstung und Nichtverbreitung PNND



Flugblatt: SPD fordert einen Richtungswechsel

Veröffentlich am 16. Mai 2012

Europa braucht einen Pakt für Wachstum und Beschäftigung


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Wir fordern einen europäischen Wachstums- und Beschäftigungspakt


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Kolumne von Uta Zapf für die Toplum-Ausgabe Mai 2012

Unter Premierminister Erbekan zwang der damalige Nationale Sicherheitsrat die Regierung zu einer Schulreform, die die Primärbildung von fünf auf acht Jahre ausdehnte, dabei die Junior High Schools inklusive der Predigerschulen eliminierte und private Predigerausbildung und Korankurse unter Überwachung stellte. Die Trennung von Religion und Staat nach kemalistischer Auffassung sollte damit gewährleistet werden.


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Flugblatt: 1. Mai 2012

Veröffentlich am 25. April 2012

Gute Arbeit und gerechte Löhne


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Zum Test einer nuklearwaffenfähigen Rakete durch Indien erklärt die stellvertretende außenpolitischen Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Uta Zapf:

Der Test einer nuklearwaffenfähigen Rakete verschärft die Spannungen in der Region. Das Wettrüsten zwischen China und Indien wird angeheizt und erschwert den Aufbau von Vertrauen, Kooperation und Stabilität.


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INTERAKTIV

  • Flugblatt vom 16.5.2012: SPD fordert einen Richtungswechsel

    “Zeig dein Bein für Minenopfer” – Internationaler Tag zur Aufklärung über die Minengefahr, 4. April 2012

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      Auch Uta Zapf ist dabei und zeigt ihr Bein für Minenopfer anläßlich des Internationalen Tages zur Aufklärung über die Minengefahr am 4. April 2012.
      externe Website »

    Bericht der Global Zero Nato-Russland-Kommission

    Erster Schritt für gesetzliche Quote

    • Gleichberechtigung
      Mit der "Berliner Erklärung" ist eine überparteiliche Initiative an den Start gegangen, deren Ziel es ist, mit einer gesetzlichen Frauenquote von 30 Prozent mehr Geschlechtergerechtigkeit in Leitungspositionen von Unternehmen zu erreichen. In den Führungsetagen der deutschen Wirtschaft sind Frauen noch immer eher die Ausnahme. "Freiwillige Vereinbarungen helfen da nicht weiter", so Uta Zapf.
      Zum Unterzeichnen und für weitere Informationen folgen Sie bitte dem Link auf die
      Website der "Berliner Erklärung".

    Europäische Charta für eine engagierte Sozialdemokratie

    • Europa
      Junge Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten wollen mit einer "Europäischen Charta" die Europäisierung der Parteien und der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE) vorantreiben, indem sie gemeinsam für die Verwirklichung einer politischen Union kämpfen, das soziale Europa gestalten und eine europäische Öffentlichkeit ermöglichen.
      Uta Zapf unterstützt diese Initiative und ruft alle Unterstützerinnen und Unterstützer auf, die Charta ebenfalls zu unterzeichnen.
      Hier gelangen Sie direkt zur Charta.