Familie und Bildung


Der Ausbau der Infrastruktur für Bildung und Betreuung hilft Familien und er hilft der Chancengleichheit.

Ich möchte, dass wirklich alle Kinder die Chancen erhalten, die ihnen zustehen. Der Sozialbericht 2011 hat gezeigt, wie stark Bildungserfolg in Deutschland noch immer von der sozialen Herkunft abhängt. Das muss anders werden. Besonders wichtig ist frühkindliche Bildung, denn sie ist entscheidend, um herkunftsbedingte Benachteiligungen auszugleichen.

Der Ausbau des Bildungs- und Betreuungssystems ist außerdem entscheidend, damit Beruf und Familie besser vereinbart werden können. Die Sachverständigen des am 14.3.2012 veröffentlichten 8. Familienberichts haben zu Recht den weiteren Ausbau von Krippen, Ganztagsangeboten in Kitas und von Ganztagsschulen angemahnt.

Familie ist dort, wo Menschen Verantwortung füreinander übernehmen. Das ist neben der klassischen Familie (Vater, Mutter, Kind) etwa bei Alleinerziehenden, homosexuellen Paaren aber auch bei der Pflege älterer oder kranker Menschen in einer Gemeinschaft so. All diese Menschen haben Wünsche und Lebensentwürfe – Aufgabe der Politik ist es nach meiner Überzeugung, die richtigen Rahmenbedingungen für deren Realisierung zu schaffen. Die Vereinbarkeit von Familien- und Erwerbsarbeit gehört dazu.

Im Bereich Bildung müssen die Bundesländer endlich besser zusammenarbeiten. Die Missstände sind unübersehbar. Es kann nicht sein, dass Bund und Länder sich die Arbeit an deren Behebung gegenseitig verbieten. Es ist deshalb an der Zeit das Kooperationsverbot aufzuheben. Dies ist auch Voraussetzung dafür, dass der Bund den dringend erforderlichen weiteren Ausbau der Ganztagsschulen fördern kann.


Weiterführende Informationen:

- FES-Studie: Betreuungsgeld in Skandinavien, April 2012

- PM “Krippenausbau statt Betreuungsgeld”, 29.3.2012

- Pressemitteilung „Kooperationsverbot verhindert Chanchengleichheit“, 12.03.2012

- Bertelsmann-Stiftung „Chancenspiegel”, 11.03.2012

- Sozialbericht Deutschland 2011, Oktober 2011

- Pressemitteilung “Betreuungsgeld ist politischer Irrsinn”, 7.11.11

- Entschließungsantrag der SPD “Vereinbarkeit von Pflege und Beruf”, 19.10.2011

- Pressemitteilung der SPD “Betreuungsgeld ist unsinnig”, 11.10.2011

- SPD-Leitantrag “Familienland Deutschland”, 26.9.2011

- Beschluss “Nationaler Pakt für Bildung und Entschuldung”, 5.9.2011



Kolumne von Uta Zapf für die Toplum-Ausgabe Mai 2012

Unter Premierminister Erbekan zwang der damalige Nationale Sicherheitsrat die Regierung zu einer Schulreform, die die Primärbildung von fünf auf acht Jahre ausdehnte, dabei die Junior High Schools inklusive der Predigerschulen eliminierte und private Predigerausbildung und Korankurse unter Überwachung stellte. Die Trennung von Religion und Staat nach kemalistischer Auffassung sollte damit gewährleistet werden.


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Kitaausbau schafft faire Chancen für Eltern und Kinder


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Betreuungsgeld ist und bleibt unsinnig

Veröffentlich am 19. April 2012

Die familienpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Caren Marks hat heute darauf hingewiesen, dass die Erfahrungen in Skandinavien, die dort nach Einführung des Betreuungsgeldes gemacht wurden, die Befürchtungen hinsichtlicher negativer Folgen bestätigen. Das ergebe sich aus einer aktuellen Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung.

- PM Caren Marks “Betreuungsgeld”, 19.4.2012

- FES-Studie: Betreuungsgeld in Skandinavien, April 2012

Gute Kita-Plätze statt “Fernhalteprämie”


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Schülerwettbewerb gegen Rechtsextremismus

Veröffentlich am 27. Januar 2012

Das Bundesministerium der Justiz hat die rechtsterroristische Mordserie des „Nationalsozialistischen Untergrunds“, die ganz Deutschland erschüttert und viele Fragen aufwirft zum Anlass genommen, einen Schülerwettbewerb gegen Rechtsextremismus auszuschreiben.
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INTERAKTIV

  • Flugblatt vom 16.5.2012: SPD fordert einen Richtungswechsel

    “Zeig dein Bein für Minenopfer” – Internationaler Tag zur Aufklärung über die Minengefahr, 4. April 2012

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      Auch Uta Zapf ist dabei und zeigt ihr Bein für Minenopfer anläßlich des Internationalen Tages zur Aufklärung über die Minengefahr am 4. April 2012.
      externe Website »

    Bericht der Global Zero Nato-Russland-Kommission

    Erster Schritt für gesetzliche Quote

    • Gleichberechtigung
      Mit der "Berliner Erklärung" ist eine überparteiliche Initiative an den Start gegangen, deren Ziel es ist, mit einer gesetzlichen Frauenquote von 30 Prozent mehr Geschlechtergerechtigkeit in Leitungspositionen von Unternehmen zu erreichen. In den Führungsetagen der deutschen Wirtschaft sind Frauen noch immer eher die Ausnahme. "Freiwillige Vereinbarungen helfen da nicht weiter", so Uta Zapf.
      Zum Unterzeichnen und für weitere Informationen folgen Sie bitte dem Link auf die
      Website der "Berliner Erklärung".

    Europäische Charta für eine engagierte Sozialdemokratie

    • Europa
      Junge Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten wollen mit einer "Europäischen Charta" die Europäisierung der Parteien und der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE) vorantreiben, indem sie gemeinsam für die Verwirklichung einer politischen Union kämpfen, das soziale Europa gestalten und eine europäische Öffentlichkeit ermöglichen.
      Uta Zapf unterstützt diese Initiative und ruft alle Unterstützerinnen und Unterstützer auf, die Charta ebenfalls zu unterzeichnen.
      Hier gelangen Sie direkt zur Charta.