Integration


Es war und ist ein Kernanliegen sozialdemokratischer Politik, alle mitzunehmen und niemanden von der gesellschaftlichen Teilhabe auszuschließen. Wir wollen ein aufgeschlossenes, tolerantes und weltoffenes Deutschland, das sich gesellschaftlichen Realitäten stellt – und das bereit ist, Missstände zu benennen und sich für deren Behebung einzusetzen. Wichtiges Kernstück hierbei: die Integrationspolitik.

Integration ist eine dauerhafte, nahezu alle Politik- und viele Lebensbereiche betreffende Aufgabe. Integration meint nicht nur Zuwanderung, sondern ist in erster Linie eine soziale Frage, die eng mit Bildung, Qualifizierung und Aufstiegsmöglichkeiten zusammenhängt. Ansetzen müssen wir immer da, wo Menschen auf Grund ihrer Herkunft, ihrer Kultur, ihres Alters, ihrer Religion, ihrer Ethnie, ihrer sexuellen Identität etc. diskriminiert und ausgeschlossen werden. Die Möglichkeit zur gesellschaftlichen Teilhabe ist Voraussetzung für sozialen Zusammenhalt – über soziale, kulturelle und religiöse Grenzen hinweg. Wem vermittelt wird, ausgegrenzt und unerwünscht zu sein, für den ist die Hürde, um Akzeptanz zu kämpfen hoch.

Erfolgreiche Integration braucht deshalb einerseits die Bereitschaft, hier in unserer Gesellschaft anzukommen, und andererseits die Schaffung von Möglichkeiten, sich einzubringen. Die Frage ist auch nicht, ob der Islam Teil deutscher Kultur ist, sondern ob und wie Bürgerinnen und Bürger islamischen Glaubens Teil der deutschen Gesellschaft werden. Dass das möglich ist – dafür gibt es ausreichende überzeugende Beispiele.

Die politischen Weichenstellungen in diesem Bereich sind in erster Linie Aufgabe der Länder und Kommunen. Ich bin hier seit langem aktiv und wirke an den entsprechenden Initiativen mit.


Links:

-  Beschluss des SPD-Parteivorstands (09.05.2011), Für Gleichberechtigung und eine Kultur der Anerkennung

-  Positionspapier (10.01.2011) Integration der SPD-Bundestagsfraktion, Integration geht uns alle an

-  BPT-Beschluss – Nr. 1, “Sozialdemokratische Integrationspolitik – Herkunft darf kein Schicksal sein!”

-  Kompaktinfo (25.11.2010): Einwanderung und Integration in Deutschland – Daten und Fakten

-  Kompaktinfo (13.09.2010): Integration (Planungsgruppe), “Schwarz-Gelbe Heuchelei: Integration fordern, bei Integrationspolitik streichen”

-  Flugblatt (02.09.2010): Integration braucht Chancen und Regeln

-  Integrationskonzept SPD-Landtagsfraktion, “Integration für Hessen – 10 Punkte für Anerkennung und sozialen Zusammenhalt”

-  SPD Hessen-Süd, www.spdhessensued.de



Muslime negativ dargestellt

Veröffentlich am 1. April 2013

Kolumne von Uta Zapf für die Toplum-Ausgabe April 2013

Deutsche und zugewanderte Muslime sind sich erstaunlich einig: Die Medien stellen Muslime zu negativ dar.
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Doppelt oder nicht? Die Querelen um den Doppelpass

Veröffentlich am 1. März 2013

Kolumne von Uta Zapf für die Toplum-Ausgabe März 2013

Die CDU kündigt an, die Regelung zum Doppelpass für in der Bundesrepublik geborene Kinder von Zuwanderern wieder abzuschaffen!


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Nach den rassistischen Äußerungen des Integrationsministers Hahn fordert Uta Zapf, MdB und Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt der SPD Hessen Süd, den Rücktritt des Ministers.


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Lauter neue Studien

Veröffentlich am 2. Januar 2013

Kolumne von Uta Zapf für die Toplum-Ausgabe Januar 2013

Studien haben es an sich, dass sie häufig gute und schlechte Nachrichten enthalten. Manchmal ist es interessant, die Studien nicht separat, sondern gemeinsam zu betrachten.


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Einladung zum Interkulturellen Frühstück

Veröffentlich am 3. Dezember 2012

Uta Zapf, MdB, und Heike Habermann, MdL, laden erneut ein zu einem Frühstück mit interkulturellem Dialog

am Samstag, den 08. Dezember 2012
um 10:30 Uhr
im Stadtcafé
Linsenberg 10, 63065 Offenbach


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  • 16.5.: Keine Angst! Die tut nix

    • BOTSCHAFT DES TAGES
      Seit eineinhalb Jahren schrumpft die Wirtschaft in Eurozone – so lange, wie nie zuvor seit der Euro-Einführung. Das belegen neue Zahlen der EU-Statistikbehörde. Gleichzeitig explodiert die Arbeitslosigkeit: 26,5 Millionen haben in Europa keinen Job, fast 5,7 sind unter 25 Jahren. In 13 der 27 EU-Staaten liegt die Jugendarbeitslosigkeit bei über 25 Prozent, in manchen Ländern sogar über 60 Prozent!
      Und auch Deutschland wird immer mehr von der Krise erfasst. Im ersten Quartal gab es nur noch ein Mini-Wachstum von 0,1 Prozent. Der Export bricht ein und die Inlandsnachfrage bleibt zu schwach. Denn Merkel tut nix: keine Wachstumsimpulse, keine Arbeitsmarktprogramme, keine Bankenregulierung.
      Die Krise bekämpft sich nicht von selbst. Wir packen an.
      Zur Website SPD.de »

    Veranstaltung am 12.6.: Käte Hamburger Lecture mit Uta Zapf, Ramesh Thakur und Rolf Nikel

    Syrien-Appell: Freiheit braucht Beistand!

    • Syrien-Appell
      Uta Zapf unterzeichnet Aufruf zur Unterstützung des zivilen Widerstandes in Syrien
      Betroffenheit, Ohnmacht, Tragödie – das sind die Schlagworte der medialen Berichterstattung über Syrien. Eine politische Rettung ist nicht in Sicht. Was können wir tun, wenn wir nicht wegschauen und schweigen wollen?
      Weiterlesen und den Aufruf unterstützen »

    Info der Woche vom 03.05.2013: “Wir investieren für Deutschland”

    • Wert der Arbeit
      Es geht um den Wert der Arbeit
      Die Merkel-Regierung macht 100 Milliarden Euro neue Schulden. Sie verschleudert Geld für Hoteliers und für ein Betreuungsgeld, das Müttern und Vätern billig den Kita-Platz abkaufen soll. Gleichzeitig hinterlässt die Merkel-Regierung marode Straßen, hochverschuldete Gemeinden, ein unterfinanziertes Bildungssystem. Regieren geht anders. Deutschland braucht Zukunftsinvestitionen und eine solide Finanzierung.
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    SPD-Regierungsprogramm 2013-2017