Städtebau


Städtebau – Sanierung und Neubau ohne Unterstützung vom Bund

Die Bundesregierung übersieht wichtige soziale, ökonomische und ökologische Aspekte der Städtebauförderung und behandelt sie nach wie vor stiefmütterlich. Nach einer Reduzierung der entsprechenden Mittel im Bundeshaushalt von 650 Mio. Euro in 2010 auf 455 Mio. in 2011 sind im Entwurf für das kommende Haushaltsjahr nur noch Ausgaben in Höhe von 410 Mio. Euro geplant. Experten gehen davon aus, dass der tatsächliche Förderbedarf bei 700 Mio. Euro liegt. Besonders hart ist das Programm “Soziale Stadt” von den Kürzungen betroffen. Hier liegen die Kürzungen im Vergleich zum letzten SPD-Haushalt von 2009 bei 60 Prozent!

Dies wird der Tatsache, dass die Kommunen und Städte neuen Herausforderungen – wirtschaftlicher Strukturwandel, demografischer Wandel, soziale Spaltung sowie Umweltbelastung und Klimawandel – frühzeitig und nachhaltig begegnen müssen und bei ausreichender finanzieller Unterstützung auch könnten, nicht gerecht. Der Erhalt historischer Stadtkerne, die Belebung von Innenstädten sowie die Aufwertung sozialer Brennpunkte sind sichtbare Wirkungen der Städtebauförderung. Daneben stößt sie in hohem Maße Investitionen an und refinanziert sich so nahezu allein über Steuereinnahmen.

Die SPD-Bundestagsfraktion fordert deshalb gemeinsam mit den Grünen in einem Antrag von der Bundesregierung, dem tatsächlichen Förderbedarf von 700 Millionen Euro Rechenschaft zu tragen und diesen Betrag im Bundeshaushalt 2012 für die Städtebauförderung bereit zu stellen. Außerdem müssen die Kürzungen im Förderprogramm “Soziale Stadt” genauso zurückgenommen werden, wie die Beschränkung auf rein bauliche Maßnahmen.

Mit der Entwicklung unserer Städte und Gemeinden stellen wir entscheidende Weichen für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft insgesamt. Das ist nur mit einer angemessenen finanziellen Ausstattung möglich.


Weiterführende Informationen:

- Sofortprogramm für eine zukunftsorientierte Infrastruktur von Peer Steinbrück, 8.5.2013

- Positionspapier “Bezahlbares Wohnen in der Sozialen Stadt”, von Frank-Walter Steinmeier, Peer Steinbrück, Stephan Weil zur Klausur der SPD-Bundestagsfraktion 9. bis 11. Januar 2013

- Pressemitteilung “Haushaltsbeschlüsse von Schwarz-Gelb gefährden die Soziale Stadt”, 11.11.2011

- Pressemitteilung: Union und FDP kürzen Städtebauförderung kaputt, 28.9.2011

- SPD-Antrag: Klimagerechte Stadtpolitik, 20.9.2011

- SPD/Grüne-Antrag: 40 Jahre Städtebauförderung, 5.7.2011

- Faltblatt: Soziale Brennpunkte ins Abseits gestellt, Februar 2011

- FES-Studie: Das Programm Soziale Stadt, Oktober 2010



Info der Woche: Wohnen muss bezahlbar bleiben

Veröffentlich am 10. Januar 2013

Unsere Städte sind für alle da


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Anlässlich der Vorstellung des Investitionsrahmenplanes 2011–2015 für die Verkehrsinfrastruktur des Bundes erklärt die Offenbacher Bundestagsabgeordnete Uta Zapf:

Heute hat Verkehrsminister Ramsauer seinen Investitionsrahmenplan für die Jahre 2011 bis 2015 vorgestellt. In der hessischen Projektliste des Fünfjahresplans ist auch der vierstreifige Ausbau der OU Offenthal enthalten.
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Kreislaufwirtschaftsgesetz im Bundesrat gestoppt

Veröffentlich am 25. November 2011

Zur aktuellen Entscheidung des Bundesrates, das im Bundestag von der schwarz-gelben Regierungskoalition beschlossene Kreislaufwirtschaftsgesetz in den Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat einzubringen, erklärt die Offenbacher Bundestagsabgeordnete Uta Zapf, SPD:

„Ich bin erleichtert, dass die Pläne der schwarz-gelben Regierungskoalition für eine Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes heute im Bundesrat vorerst gestoppt wurden.
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Städtebau weiter Stiefkind der Regierungskoalition

Veröffentlich am 11. November 2011

Mit den Beschlüssen des Haushaltsausschusses zur Städtebauförderung in der gestrigen Nacht bleibt es bei den gravierenden Kürzungen im Programm Soziale Stadt. Um 60% geringer als noch 2009 werden die Bundesgelder sein, die hierfür im kommenden Jahr zur Verfügung stehen.


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Flugblatt: SPD begrüßt Erhalt der Gewerbesteuer

Veröffentlich am 16. Juni 2011

Deutschland braucht starke Städte und Gemeinden
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INTERAKTIV

  • 16.5.: Keine Angst! Die tut nix

    • BOTSCHAFT DES TAGES
      Seit eineinhalb Jahren schrumpft die Wirtschaft in Eurozone – so lange, wie nie zuvor seit der Euro-Einführung. Das belegen neue Zahlen der EU-Statistikbehörde. Gleichzeitig explodiert die Arbeitslosigkeit: 26,5 Millionen haben in Europa keinen Job, fast 5,7 sind unter 25 Jahren. In 13 der 27 EU-Staaten liegt die Jugendarbeitslosigkeit bei über 25 Prozent, in manchen Ländern sogar über 60 Prozent!
      Und auch Deutschland wird immer mehr von der Krise erfasst. Im ersten Quartal gab es nur noch ein Mini-Wachstum von 0,1 Prozent. Der Export bricht ein und die Inlandsnachfrage bleibt zu schwach. Denn Merkel tut nix: keine Wachstumsimpulse, keine Arbeitsmarktprogramme, keine Bankenregulierung.
      Die Krise bekämpft sich nicht von selbst. Wir packen an.
      Zur Website SPD.de »

    Veranstaltung am 12.6.: Käte Hamburger Lecture mit Uta Zapf, Ramesh Thakur und Rolf Nikel

    Syrien-Appell: Freiheit braucht Beistand!

    • Syrien-Appell
      Uta Zapf unterzeichnet Aufruf zur Unterstützung des zivilen Widerstandes in Syrien
      Betroffenheit, Ohnmacht, Tragödie – das sind die Schlagworte der medialen Berichterstattung über Syrien. Eine politische Rettung ist nicht in Sicht. Was können wir tun, wenn wir nicht wegschauen und schweigen wollen?
      Weiterlesen und den Aufruf unterstützen »

    Info der Woche vom 03.05.2013: “Wir investieren für Deutschland”

    • Wert der Arbeit
      Es geht um den Wert der Arbeit
      Die Merkel-Regierung macht 100 Milliarden Euro neue Schulden. Sie verschleudert Geld für Hoteliers und für ein Betreuungsgeld, das Müttern und Vätern billig den Kita-Platz abkaufen soll. Gleichzeitig hinterlässt die Merkel-Regierung marode Straßen, hochverschuldete Gemeinden, ein unterfinanziertes Bildungssystem. Regieren geht anders. Deutschland braucht Zukunftsinvestitionen und eine solide Finanzierung.
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    SPD-Regierungsprogramm 2013-2017